Vor rund 100 Jahren begann die Geschichte von Momella, ein Teil des heutigen Arusha Nationalpark. Mit viel Mut und Pioniergeist war Margarete Trappe mit ihrem Ehemann Ulrich 1906, auf Ochsenkarren, von der Küste her angereist. Margarete Trappe verstarb 1957. In jener Nacht, so berichten noch heute Zeitzeugen, tummelten sich zahlreiche Elefanten um ihr Haus und erwiesen ihr einen letzen Tribut. Die Dickhäuter blieben bis zum Morgengrauen.
Zwei Jahre später hat ihr Sohn Rolf, einen Teil der Farm, an Paramount Pictures vermietet, als Kulisse und Drehort des Oscar prämierten Filmklassikers „Hatari“. Verliebt in Afrika erwirbt 1960 Schauspieler Hardy Krüger, zusammen mit seinem Partner Jim Mallory, einen Teil des Anwesens.
Jener kleine Fleck genau im Herzen Ostafrikas, eingerahmt von Urwäldern, Seen und Savannen und unter der erhabenen Ruhe des Kilimanjaro. Bekannt geworden durch den Hollywood Klassiker “Hatari!“ (mit John Wayne und Hardy Krüger) und etabliert durch “Weltenbummler“ Hardy Krüger selbst, der hier 13 Jahre lang seinen Traum von “Eine Farm in Afrika“ verwirklichen durfte. Krüger errichtete in Momella ein Buschhotel, welches in den 60er Jahren zu einem Kult-Hotel im Safari-Afrika avancierte. Die ganze Geschichte findet man: HIER
Aus den ehemaligen Wohnhäusern von Hardy Krüger und seines Partners Jim Mallory ist die Hatari Lodge entstanden. Hier haben Jörg Gabriel und seine Frau Marlies die Hatari-Lodge eröffnet. Die Lodge, dekoriert und eingerichtet im modernen afrikanischen Retro-Stil, liegt jedoch nicht nur in einer traumhaften Kulisse für Hollywood-Enthusiasten, sondern ist eine Safari-Destination in einer großartigen Umgebung.
Die Hatari Lodge ist anders! Eine Fusion aus modernem Retro-Stil mit afrikanischen Materialien, Farben und Formen. Hatari verfügt über neun komfortable, farbenfrohe Zimmer. Alle mit einem eigenen Kamin und großen Bädern. Jedes einzelne zeigt verschiedene Wanddekorationen, im Stil der 60er und 70er Jahre. Ein Tribut an den Film „Hatari“. Kunstvolle tansanische Assesoires und “inhouse“ gestaltete Gegenstände runden die liebevolle Gestaltung ab. Die 8 Gästezimmer wurden nun um ein weiteres für Hochzeitsreisende erweitert. Somit werden nun drei exklusive First-Class Zimmer angeboten. Jedes dieser Zimmer hat große Panoramafenster, eingebautes Bad mit Badewanne und eine private Terrasse.
Das Lodgegebäude bietet viel Komfort und Platz. Durch große Panorama-Fenster bieten sich Ausblicke auf die tierreiche Momella Lichtung. Im Wohnbereich und am geschichtsträchtigen Kamin, vor dem schon Hardy Krüger und Jim Mallory ihre Beine ausstreckten, kümmert sich das Team um das Wohl der Hatari Gäste.
Hataris kulinarische Seite bietet eine große internationale Vielfalt. Im Vordergrund stehen frische und leichte Speisen, alles hausgemacht. Spezielle Essenswünsche (z.B. Vegetarier) werden selbstverständlich berücksichtigt.
Die große Bar ist wahlweise von innen oder außen zugänglich. Poster, Bilder und diverse Gegenstände bilden eine Hommage an Hardy Krüger und den Spielfilm "HATARI !". Schließlich laden eine kleine, aber interessant bestückte Bibliothek und gemütlich eingerichtete Fernsehecke zu ruhigeren Stunden ein.
Hatari liegt inmitten einer tierreichen Auen- und Akazienlandschaft und ist täglich von großen und kleinen Wildtieren umgeben, welche sich allesamt von der Lodge aus beobachten lassen. Die Lodge ist Ausgangspunkt und Basis für die unterschiedlichsten Safaris und Aktivitäten. Mit dem Geländewagen, zu Fuß oder mit dem Kanu - die Tierwelt und die wunderbare Natur, sowie Besuche bei den Masai machen einen Aufenthalt, auf der malariafreien Hatari Lodge zu einem unvergesslichen Erlebnis. Denn hier streckt der gewaltige Kilimanjaro seine Ausläufer in die endlose Savanne Afrikas.
Shu'mata Camp
Das Shu'mata Camp (ehem. Hatari Hemingway Erlebnis) ist ein weiteres Abenteuer. Das Shu'mata Camp liegt in einer Baumsavann am Fuße des Kilimanjaro, im alten Safari-Stil wie zu Hemingways Zeiten. Inmitten des traditionellen Masailandes von Süd-Amboseli wird Besuchern von Hatari ein- bis zweitägige Ausflüge geboten in das von Sonnenuntergangs-Romantik und großen Elefantenherden gekennzeichnetem Gebiet. Kein Nationalpark sondern ursprüngliches Stammesgebiet, in dem seit eh und je die afrikanische Tierwelt neben den Rindern und Ziegen der Masai friedlich koexistieren.
Ein Camp wie zu Hemingways Zeiten. Sechs große Safarizelte mit en-suite Badezimmer samt Dusche und Toilette stehen für Gäste bereit. Heisses Waschwasser wird über dem Feuer erwärmt und in die, aussen am Zelt hängenden, Duschsäcke gefüllt. Die Zeltzimmer verfügen über richtige Betten und Ablagemöglichkeiten. Jedes Zelt hat eine eigene, überdachte Veranda mit klassischen Safaristühlen.
Im großen Aufenthalts- und Speisezelt erwartet einen eine große Tafel mit einer exquisiten Buschbar. Davor laden große Sitzkissen zum Ausruhen ein und in den Abendstunden lockt das offene Lagerfeuer im Schatten einer Schirmakazie mit Safari-Romantik und Abenteuer-Geschichten. Ein Hemingway-Whiskey unter Sternenhimmel fehlt dabei genau so wenig, wie kichernde Hyänen, bellende Zebras und in der Ferne brüllende Löwen.
Lage
Die Hatari Lodge liegt malerisch schön in einem der landschaftlich vielseitigsten Nationalparks Afrikas. Da wo sich Afrikas größter Berg, der 5892 m hohe Kilimanjaro, in den endlos blauen Himmel erhebt. Hatari Lodge befindet sich am Nordrand des Arusha Nationalpark in Tansania, nur eine 1 Stunde Fahrzeit vom Kilimanjaro International Flughafen entfernt.
Hatari ist umgeben von paradiesischen Seen- und Kraterlandschaften, märchenhaften Regenwäldern und der steil aufragenden Kulisse des erloschenen 4566m hohen Vulkans Mt. Meru. Von den Hatari Lodge Terrassen, eingerahmt von duftenden Akazienbäumen, bietet sich ein grandioser Ausblick auf den Kilimanjaro. Direkt unterhalb der Lodge breitet sich die Momella-Lichtung aus, eine Feuchtsavanne mit Wasserlöchern, zu der man auch über einen großen Steg gelangt. Von dessen Aussichtsplattform können zahlreiche Wildtiere aus nächster Nähe beobachtet werden. Und ein „Sundowner“ bei romantischer Lagerfeuer-Stimmung, wird einen ereignisreichen Tag abrunden.
Der Arusha National Park
Hatari Lodge liegt am Nordrand des Arusha Nationalpark – ein fast vergessenes Juwel im Herzen Ostafrikas. Knapp 300 Quadratkilometer groß vereint er die gesamte Vielseitigkeit der tansanischen Nationalparks – eine Art „Afrika en miniature“! Ob der als „Little Ngorongoro“ bezeichneten Ngurdoto Krater, die immer tierreiche Savannenlichtung "Little Serengeti" oder den von Zeit zu Zeit mit Schnee bedeckten Gipfel des Meru, im Schatten seines unmittelbaren Gegenübers dem Kilimanjaro, immer bietet diese Landschaft großartige Ausblicke. Zwischen den großen Bergen gelegen, sind in dem ganzjährig mücken- und malariafreien Schutzgebiet sehr unterschiedliche Habitate und eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt zu finden. Im Durchschnitt auf über 1600m Höhe gelegen, ist das Klima im Park angenehm mild. Der Nationalpark vereint in seinen Grenzen sowohl dichtes Buschland mit kleinen Lichtungen und Wasserstellen, Savannenareale mit Akazienbestand, saisonale Sümpfe und Seen, dichten Bergregenwald von Moosen und Bartflechten bedeckt und paradiesische Kraterlandschaften. Den höchsten Punkt im Park bildet der 4566 m hohen Gipfel des Mt. Meru – der vierthöchste Berg Afrikas. steile Klippen und Schluchten mit Wasserfällen umgeben die sanfte Hügelkette und die herrlich gelegenen Momella Seen – Heimat von Tausenden Flamingos - vor der majestätischen Kulisse des Kilimanjaro.
Der Park wurde 1960 gegründet und befindet sich nur 36 km vom Kilimanjaro International Airport sowie 28 km von der Stadt Arusha entfernt. Mit dem Beginn von Hardy Krügers Buschhotel „Momella Lodge“ wurde der Park erstmals international bekannt.
Anreise
Hatari Lodge befindet sich nur 45 km vom Kilimanjaro International Airport (KIA) entfernt. Knapp eine Stunde Fahrzeit. Der Flughafen wird täglich von KLM bedient. 2 x wöchentlich fliegt die Condor nonstop ab Frankfurt nach KIA (Kilimanjaro) oder ZNZ (Sansibar). Alternativen bieten die Flughäfen Nairobi und Dar es Salaam. Beide werden von Europa direkt angeflogen, u.a. von Swiss, British Airways, KLM, Kenya Airways. Die schnelle Weiterverbindung erfolgt mit Inlandsfluglinien. Flughafen Transfers werden von Hatari Lodge angeboten.
Auch besteht die Möglichkeit bei Ankünften am Abend (KLM) noch durch den Nationalpark zur Hatari Lodge zu fahren. Pirschfahrt bei Nacht!
ADRESSE
Hatari Lodge Ltd.
Momella Rd
PO Box 3171
Arusha National Park, Tanzania
Hatari Lodge
Hatari Lodge Safaris – Zwischen Savanne und Berg-Regenwald
Als Gast der Hatari Lodge können eine Vielzahl von Halbtages und/oder Ganztages Aktivitäten/Safaris unternommen werden. Aufgrund der sehr zentralen Lage am Nordrand des Arusha Nationalpark und mit direkter Anbindung an die wunderschönen Savannenlandschaften im Norden der Lodge, ergeben sich Ausflugsmöglichkeiten für jeden Geschmack:
Besonders die Kombination Arusha Nationalpark und das Gebiet des Süd-Amboseli - Hataris „private Serengeti“ – mit dem Kilimanjaro Safari Camp bildet eine großartige Safari in Tansania! Abseits der üblichen Safari-Routen hat man die Möglichkeit noch ein Stück weitgehend unberührte afrikanische Wildnis zu geniessen.
Wildbeobachtung
Fuß-Safaris
Kanutouren
Masai Erlebnis
SHU'MATA Camp
MOUNT MERU Besteigung
HATARILAND-SAFARI ... go east
„Die Seen. Die grünen Hügel. Der Kilimanjaro. Der Mount Meru. Die Tiere. Momella ist ein Juwel. Es gibt in Ostafrika nichts Schöneres.“ – Jim Mallory, 1961
„Die Hatari Lodge ist Tansanias erstes Designhotel“ – Süddeutsche Zeitung, 26. Januar 2006
„...denn schon nach wenigen Tagen empfindet man in der Hatari Lodge wie Elsa Martinelli. Sie sagte: „Ich habe Angst, dass es mir hier zu gut gefällt.“ – Die Zeit, 11/2005
The sun disappeared behind Mt. Meru... The snows of Kilimanjaro reflected in the dark mirror of its smooth surface. Happy who may live her. Live!. In the real sense of the word.
(Translated from the novel: “Meine Farm in Afrika” by Hardy Krüger; Lübbe Publications.)
“Lakes, rolling green hills, Kilimanjaro, Mount Meru and wildlife - Momella is a jewel. There is nothing more beautiful in East Africa. - Jim Mallory, 1961.
“…. after a few days at Hatari you feel very much like Elsa Martinelli. She said: “ I am afraid I like it too much here…” - Die Zeit, 11/2005